Freitag, 19. Juni 2009

Liebliches Taubertal


Fahrradtour Liebliches Taubertal




















Freitag 12.06.2009

da es gestern stürmte, haben wir die Tour um einen Tag verschoben. Es ist noch immer windig aber es regnet nicht mehr und ab und an kommt die Sonne heraus. Da Manu darauf bestand in Rothenburg ob der Tauber zu übernachten, plante ich den Start ab Crailsheim. Offiziell sind es 68 Km von dort bis Rothenburg. Als dann Manu entdeckte, dass die Route über die Frankenhöhe führt, war es um die gute Laune geschehen. Dem heiligen Frieden zuliebe sind wir dann von Wallhausen aus gestartet. Was Manu erst dann in der Realität erkannt hat, war dass wir auch auf diesem Abschnitt über das „hochgebirgsartige Massiv“ der Frankenhöhe radelten. Langgezogene Hügel und das bei vollem Rückenwind. Kurzum wir waren in Rekordzeit in Rothenburg. Geschätzte Entfernung 35 Km.













Wir bekommen relativ schnell ein schönes Zimmer im Herzen der Stadt. Es ist klein hat ein schönes Bad und verfügt über einen traumhaften Blick ins Tal.

So kommen wir sehr schnell in die Stadt und können uns an den alten Gassen und Winkel erfreuen. Das ist Deutschland. Zumindest hat es so einmal im Mittelalter ausgesehen. Heutzutage riecht es besser. Es herrscht weniger Tourismus als befürchtet. Das ist gut so. Tilmann Riemenscheiders Altar darf auf dem Programm nicht fehlen. Die Weihnachtsartikel rund um Käthe Wohlfahrt sind, um diese Jahreszeit, nicht jedermanns Geschmack.














Das Abendessen in einem fränkischem Lokal (irgendwas mit Kloster) war sehr fein. Danach sind wir in die Hölle gegangen. Ein sehr empfehlenswertes Weinlokal. Hier treffen wir den Nachtwächter und weinselige Weiber. Unterhalten uns gut und gehen dann müde und zufrieden auf unser Zimmer.






Samstag 13.06.2009

Die Nacht verbringen wir im Tiefschlaf. Am Morgen gibt es Kaffee ans Bett. Kurz nach 10:00 CET sind wir startklar. Rothenburg zeigt sich noch einmal von seiner schönsten Seite. Es wird ein sonniger Tag. Pferdekutschen ziehen an uns vorbei. Vor dem Rathaus ist Markt. Der Turm hat geöffnet und schon bin ich oben. Toller Blick auf die Stadt und das Umfeld. Nach steiler Bergabfahrt stoßen wir direkt auf den Radwanderweg. Nach ein paar Metern kommt der erste Steigung. Kaum zu glauben, aber diese Anhöhen werden immer unverschämter. Zum einen gibt es kaum noch längere Flachetappen zum anderen werden die Rampen immer steiler. Es droht Gefahr. Manus Laune fällt gefährlich tief. Dennoch sie ist tapfer und kämpft. Beweist Moral und lässt sich nicht unterkriegen. Klasse. Bei einer Rast auf dem Gipfel eines dieser Monster kommen wir mit einem Mann ins Gespräch, der mit tollen Radkarten ausgestattet ist und uns erklärt, dass dies die längste und größte Steigung zwischen Rothenburg o.d.T und Trondheim wäre. Das beruhigt ungemein. Die Laune wird besser und tatsächlich die Steigungen lassen nach. nicht aber der landschaftliche Reiz. Liebliches Taubertal ist eine treffende Beschreibung. Selbst die Radwege sind nun wieder lieblich. Nach Creglingen und Weigerheim kommen wir so gegen 17:00 CET in Bad Mergentheim an.

Die Suche nach einem Hotel gestaltet sich nicht gerade einfach. Wir finden noch ein Zimmer im Deutschmeister (so heißt der Hotel) eine Bleibe. Das Zimmer entspricht dem Stil nach den 70er Jahre. Nun gut es wird hoffentlich gehen.




Sonntag 14.06.2009

Ja es ging. Die Übernachtung war hinreichend, dafür gab es dann ein super Frühstück.

Manu erwachte und fühlte sich recht gut. Kein großes Gejammer. Hm dann kann der Tag ja noch was werden. Also frohgemut brechen wir auf. Eine Anhöhe zum Start und dann eine schöne Abfahrt. Das Wetter ist super. Doch dann relativ schnell bemerkt Manu, dass für sie heute kein guter Tag angesagt ist. Schlapp, müde. Der Tag zuvor war wohl doch zu viel. Wir fahren ein paar KM und steigen dann in den Zug ein. Anstatt einer anstrengenden Fahrt sind wir eben rechtzeitig zuhause. Das ist auch okay.















Der schönste Tag war klar der Samstag und nun wissen wir auch, dass die Radstrecke im lieblichen Taubertal alles andere als lieblich ist. Anspruchsvoll trifft wohl eher zu. Das Tal als solches ist sehr idyllisch und die Japaner halten Rothenburg bestimmt für Deutschland. Das ist auch nicht schlecht.

Sonntag, 7. Juni 2009

Simonswald 2009



Pfingsten 2009

Freitag 29.05.2009

Am Freitag 6:00 Uhr ist Treffen am Ortseingang von Ketsch. Juliane, Martin, Birgit, Norbert und Hans-Günther setzen sich in Bewegung. Die nächsten 12 Stunden dreht sich alles um das Rennrad. Als Auftakt geht es über den Rheindamm in Richtung Philippsburg. Mir kommt das Lied „der weiße Neger Wumbaba“ in den Kopf. Das Lied ist ein Verhörer und heißt richtig der Mond ist aufgegangen mit dem Refrain „der weiße Nebel wunderbar“. Es war zwar die Sonne die aufging aber der weiße Nebel, der sich über die Feldern lag, hat uns beeindruckt.



Wir haben Glück. Es weht ein beständiger Nord Ost Wind (und das heißt für uns Rückenwind), der unsere Fahrt unterstützt. Diese Tour folgt einem strengen, traditionellen Ritual. Daher gibt es in Berg (kurz vor der Grenze nach Frankreich) ein Fleischkäsebrötchen.

Zwischen Berg und Iffezheim liegt wohl der landschaftlich schönste Teil der Rheinauenlandschaft. Natur pur.

Nach Iffezheim kommt ein weniger attraktiver Streckenabschnitt. Dank des Rückenwindes kommen wir schnell voran.

An einer Kreuzung, wir mussten stoppen, ich wollte nach links abbiegen als mich etwas von hinten touchierte und mich leicht zur Seite schob. Ein Blick zurück und schon schwebte Martin in perfekter Hechtrolle an meinem Kopf vorbei. Mitten auf der Fahrbahn kam er nach einem formvollendeten Purzelbaum auf seinem Allerwertesten zu sitzen. Mit schlottrigen Knien wurden die Verletzungen untersucht. Auf den ersten Blick schien alles in allem glimpflich verlaufen zu sein. Später erwiesen sich die Spuren als doch umfangreicher (Prellungen an der Schulter und Hüfte). Weiterfahren war möglich. Mein Rad hatte durch die Aktion einen ordentlichen Achter – der nach erster Hilfe von Norbert und anschießend von einer Werkstatt in Offenburg auf eine sehr schmale Acht reduziert werden konnte. Kurz nach der Reparatur in Offenburg meldet sich Juliane. Ebenfalls am Hinterrad war eine seltsame Verformung zu erkennen. Diagnose – Bremsplatten. Also auf zur nächste Werkstatt zum Reifenwechsel.

Um es vorwegzunehmen, das waren schon alle Pannen. Ach ja bevor es unerwähnt bleibt, Die Mittagspause hatten wir kurz vor Offenburg eingenommen.

Durch das Kinzigtal ging es ab nach Haslach und dann über den Berg.

Oben auf dem Berg reift die Gewissheit dass die schätzungsweise 30 KM nun bestimmt noch zu schaffen sind, insbesondere da sie mit einer Abfahrt verbunden sind.

Gegen 18 Uhr erreichen wir den Campingplatz im Simonswald.

Kein Weizenbier kommt an den Geschmack exakt dieses einen Bieres mehr dran (zumindest für dieses Jahr). Aber auch die folgenden Bierchen sind nicht zu verachten. Im Hirschen wird zu Abend gegessen.






















Samstag 30.05.2009

Heute steht eine Wanderung auf dem Programm. Mehr oder weniger pünktlich treffen sich die Wandesleut 10;00 um nach einem kurzen Auftakt beinahe senkrecht den Berg hoch und dann wieder runter zu marschieren. Den einen hat das Spaß gemacht andere klagten und liefen auch am kommenden Tag noch etwas komisch.




Abends wird gegrillt. Wie bei Asterix und Obelix wird eine lange Tafel am oberen Ende des Campingplatzes aufgebaut. Schon bald herrscht Futterneid vor dem, für diesen Andrang zu kleinen Grill. Aber bald entspannt sich die Situation und nach dem Genuss von Wein und Bier sind sich alle wieder einig – schön is wanns schön is. Dass Max und Marie uns besuchten hat mich sehr gefreut (denke nicht nur mich)























Sonntag 31.05.2009

Ausgedehntes Frühstück. Danach erst einmal langsam. Und dann noch langsamer. Ein Buch vor die Nase und nach diese Anstrengung wahlweise Duschen oder gleich wieder schlafen. Aber es gibt auch eine Marathon- Mahjongg- Gruppe, die sich auch von der hoch aktiven Waldläufergruppe nicht aus der Ruhe bringen lässt. So ein Leben hält nun wirklich kaum jemand aus (es sei denn er verfügt über spezielle Talente) daher gibt es bereits an frühen Nachmittag Bier. Zur Entspannung. Bald schon kehrt eine gewisse Gleichförmigkeit ein. Trinke ma noch ähner – alla gut.

Der Sonntagabend verläuft in etwa wie der Abend zuvor.



Montag 01.06.2009

Der Abreisetag hat immer etwas melancholisches. Das war es schon wieder. Bis jetzt alles wieder verpackt ist – so oder ähnlich ist das werte Empfinden. Dabei hat der Pfingstmontag seine tollen Momente. Während auf der Toilette am Sonntagmorgen eine Andacht läuft (was nicht jedermann Geschmack ist) so erfreuen uns an diesem Morgen ein paar Klassiker wie beispielsweise Missa in tempore belli, Paukenmesse von Joseph Haydn oder die Sinfonie Nr. 1 c-Moll von Edvard Grieg. Ein Genuss der in Anbetracht der Lokalität etwas zu kurz kommt. Der wahre Musikgeniesser wird zusätzlich auch durch lästige Nebengeräusche gestört. Als schöne Tradition darf auch der Mühlentag nicht unerwähnt bleiben. Toll renovierte Mühlen gutes Essen und hier und da auch Blechmusik. Kurzum ein schöner Ausklang unseres Aufenthaltes in Simonswald.



Donnerstag, 1. Januar 2009

Silvester 2008


Hallo ihr Lieben. Hier kommen die Bilder von unserem Silvesterabend in Nikis Stadel

Wegen dem Eisregen ging es mit dem Taxi nach Schwetzingen. So gegen 18:30 ging es los. Sektempfang und anschließend das sehr leckere und reichhaltige Buffet. 




War wirklich gut gemacht. Im Zelt spielte die Band. Die Jungs kamen an die Tische und sorgten für eine super Stimmung - insbesondere bei Manus Musikwunsch, dem Kufsteinlied. 


























Wenn es dem Esel zu wohl geht, dann geht er auf Eis. Und wir taten das ebenso. 






















Nachdem sich die meisten ausgetobt bzw. an der Bande amüsiert hatten wurde drinnen im Zelt weitergefeiert. 


























Sinn und Zweck dieser Veranstaltung ist es vor Mitternacht nicht todmüde um zufallen und es irgendwie bis zum Countdown durchzuhalten. 




















      









Geschafft. 
Es darf geballert werden. 
























Raketen steigen zum Himmel. Der Himmel wird vom Rauch vernebelt. Jeder küsst jeden und wünscht ein frohes Jahr 2009. So einig sollte man sich das ganze Jahr über sein.