Sonntag, 15. Februar 2015

Tannheimer Tal



Tannheimer Tal 

vom Fr. 06.02.2015 bis Sa. 14.02.2015

Freitag 06.02 

Die Anreise verlief angenehm und problemlos, trotz ein paar Schneeverwehungen. Glücklicherweise war die Gegenfahrbahn mehr betroffen.



Max, Marie, Romy Alexandra und Andreas waren bereits im Hotel. Sie waren am Donnerstag bereits angereist.
Wunderschön wenn alle zusammen sind. Klar ist unser Chef ist die Kleinste.  Unser Schatz zieht automatisch die Blicke an und verzaubert uns.  



 Was für ein schönes vier Sterne Hotel. Sehr schöne Speisezimmer (insgesamt waren es drei), eine ganz ausgezeichnete Küche, ein Schwimmbad mit freiem Blick auf die Tannheimer Berge und eine nagelneue Saunalandschaft mit großzügigem Ruhebereich.









Unser fünfgängiges Abendessen ist kreativ und raffiniert.    
 

Samstag 07.02

Bestes Skiwetter mit Sonnenschein. Max, Andreas und ich machen uns auf nach Tannheim zum Neunerköpfle.











Nachmittags geht es auf zum gemeinsamen Spaziergang.






 













Sonntag 08.02 

schlechtes Wetter. Spaziergang mit Schneeböen





Montag 09.02 

noch immer bedecktes Wetter - es schneit weniger - Aufbruch zur Schneeschuhwanderung - leider Abgebrochen - trotzdem ein schönes Erlebnis











Dienstag 10.02. 

Sonnenschein - 3 Stunden Skifahren in Grän auf dem Füssener Jöchle









Manu unternimmt eine Spaziergang zum Halden See.




Heute Nachmittag waren wir auf Shopping Tour in Tannheim. Unglaublich langweiliger Ort, aber immerhin mit brauchbaren Lädchen. Manu hat ein Skihemd und eine Skijacke für Langlauf gefunden. Ich habe eine Skijacke und eine Hose für den Langlauf erstanden.












Mittwoch 11.02. 

Seit gestern gibt es jeden Tag Kaiserwetter. In der Sonne wird es richtig warm, so um die 10 Grad.
Manus Wanderung zum Haldersee.





An den Südhängen weicht nachmittags die Piste auf. Daher fahre in Nesselwängle am Haldensee. Der Hang liegt überwiegend im Schatten. Der Schnee ist, auch nachmittags, ausgezeichnet. Habe für heute eine Tageskarte erstanden. Allerdings wird mir nach knapp 3 Stunden langweilig. Alleine und nun ja mehr oder weniger eine Abfahrt, das ist schön, dennoch irgendwie langweilig.





 Daher breche ich ab und fahr ins Hotel zurück. Hole Manu ab und gemeinsam fahren wir, mit der Füssener Jöchle Gondel, zur Hütte hoch. Manu bekommt ein Kaiserschmarrn und ich gönne mir ein Bier. Welch ein Genuss! In der Sonne sitzen und das Panorama, mit offenen und geschlossenen Augen, einwirken lassen.





Plötzlich werden, auf dem Grat vor uns Gämse gesichtet. Beim besten willen ich habe keine Chance, selbst mit der Brille, ein Gams zu erspähen. Für mich könnten das auch Baumstümpfe sein. Nach längerem bewegt sich tatsächlich ein vermeintlicher Baumstumpf. Manus Foto raus und drauf gehalten. Unglaublich - welche schöne Aufnahmen gelingen, und das aus der Hand geschossen.




Donnerstag 12.02. 

Heute ganz relaxt. Eigentlich wie immer, aber halt noch relaxter. Der Tag gehört uns beiden.

 

Nach dem Frühstück, so gegen zehn, fahren wir nach Tannheim um mit der Gondel aufs Neunerköpfle zu fahren.
























 
Gegen elf formiert sich die Gruppe um den Bergführer Klaus.

 


Auf einem, mit einem nagelneuen Schmalspur-Schneebully perfekt präparierten, Panorama Spazierweg genießen wir die Aussicht und bekommen, zu den Bergen und der Natur, ausführliche Erklärungen.










 











Freitag 13.02. 

Heute steht Langlauf auf dem Programm.
Voller Mut und Tatendrang schreitet Manu ans Werk. Ich folge ihr mit meiner nagelneuen Montur.
Bereits beim Anziehen dieser langen unpraktischen Bretter, erkennt sie, dass sich ihre Sicherheit auf glattem Schnee nicht wirklich verbessert hat. In dieser Kleinspurbahn, Loipe genannt, erfährt sie rasch, dass diese nicht den gewünschten Halt, sondern noch zu viel Freiheit nach Außen und noch viel schlimmer, auch kein verlässlicher Halt nach hinten, bietet. Ein leicht aufsteigender Weg erscheint die richtige Übungsstrecke zu sein. Das stimmt auch (in die eine Richtung), doch nach dem Umdrehen liegt plötzlich eine rasante Abfahrt vor ihr. Alles was gut ist, kurz vor dem gefühlten Selbstmord, entschließt sie sich das Experiment abzubrechen. Okay - ein Versuch war es wert. Eine Massage im Hotel wird diese Höllentour wieder erträglich gestalten.






Ich setze den Langlauf fort. So schön und entspannend hätte ich es nicht erwartet. Sonne, Landschaft, gleichmäßige Bewegungen und dabei die Gedanken abschweifen lassen, ach wie schön.


Samstag 14.02. 

Abreise. Von einer Stunde Stau abgesehen, lief die Rückfahrt entspannt.